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Der Weg

24. Dezember 2011, geschrieben von modi Kein Kommentar »

Der Anfang war schon ziemlich schwierig. Plötzlich ging es hinaus in eine neue, helle Welt. Kalt war es. Trotzdem hatte ich das Glück, sofort umsorgt zu werden.

Eine ganze Zeit lang wurde ich begleitet. Mir wurde geholfen und mit der Zeit wurde ich immer breiter und fester.

Was mir niemand gesagt hatte – dass es auch noch anders geht.

Eine ganze Zeit lang konnte ich mich ausprobieren. Links herum, rechts herum. Durch die Bäume, über den Bach. Und so reifte ich weiter.

Mit der Zeit lernte ich noch anderes kennen. Es gab die ersten kleinen Berge, die ersten wunderschönen Gipfel. Aber auch die ersten Täler.

Was mir niemand gesagt hatte – dass es auch noch anders geht.

Ganz oft wusste ich nicht, wo es genau hin geht. Ab und zu hatte ich das Glück, und konnte ein Stück zurück und eine andere Richtung einschlagen. Ab und zu sah das aus wie eine kleine Delle, manchmal war doch schon eine größere Gabelung zu sehen.

Immer größer wurden mit der Zeit die Berge und immer schwieriger der Aufstieg. Manchmal musste ich mich ganz schön anpassen und schmal werden, bevor ich die Bergspitze erreichte. Wenn ich Glück hatte, ging es den Berg wieder seicht hinunter. Aber manchmal war dort auch nur eine große Klippe, die mich an einer anderen, deutlich tieferen Stelle, wieder dem Boden zuführte.

Was mir niemand gesagt hatte – dass es auch noch anders geht.

Ab und zu brauchte ich an dieser Stelle Rast. Aber weiter ging es dennoch. Auch wenn der Aufstieg schwer war und das gleiche Niveau kaum gehalten werden konnte.

Es gab noch andere wie mich. Manche begleiteten mich ein wenig, andere kreuzten mich. Manche halfen mir nach der Klippe und dem Tal wieder nach oben, andere stießen mich tiefer hinab. Manche verließen mich schon viel zu früh, andere bleiben.

Was mir niemand gesagt hatte – dass es auch noch anders geht.

Manchmal hast Du mir schon wehgetan, mit Deinen Füßen und Tritten. Andere Male konnte ich Dich leider kaum stützen und es fiel mir schwer zu sehen, dass Du glaubst, ich wäre nicht mehr da.

Trotz aller Irrungen und Wirrungen, Rechts- und Linkskurven, Bergen und Täler, Kreuzungen und Gabelungen, Begleitungen und Verlusten, Tritten und Stützen: Ich werde Dich weiter begleiten. Sicher bis an Dein Ziel, dass ich für Dich vor Augen habe.

Ich bin Dein Weg.

Und ich bin so einzigartig und gut – wie Du.

Ich wünsche frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012!

Creative Commons Lizenzvertrag
Der Weg von Manuel 'Modi' Simon steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Words original Modi. © 2011 Manuel Simon. http://modi.de

 

Refugee of myself

23. August 2011, geschrieben von modi Kein Kommentar »

Sometimes I feel like I am a refugee of my own self – forced to leave my home a long time ago. But sometimes I know that I am on my way back home to find my own self and my spiritual center.


Inspired by Rise Against. Words original Modi.


Creative Commons Lizenzvertrag
Refugee of myself von Manuel 'Modi' Simon steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.
Beruht auf einem Inhalt unter modi.de.

 

Von der Freude am Schenken

24. Dezember 2010, geschrieben von modi Ein Kommentar »

Schon Anfang September oder Oktober hatte Leonard die ersten Spekulatius und Lebkuchen im Regal der Supermärkte entdeckt. Die ersten Vorboten der Weihnachtszeit waren da. Und das, wo es draußen noch so warm und schön herbstlich war. „Aber warum gibt es das alles schon so früh?“, fragte sich Leonard. Gut, dass er bald darauf im Radio endlich die Antwort auf diese Frage bekam. „Weil die Kunden das so möchten“, sagte ein Sprecher des Einzelhandelsverbandes. Komisch, keiner seiner Freunde wollte das so früh haben – aber wenn die Masse es so will, wird’s schon stimmen. Gleich nach dem Kommentar spielte der Moderator im Radio endlich wieder „Last Christmas“ von Wham – als Erste in diesem Jahr, wie der Moderator behauptete.

Und plötzlich war Dezember. Die erste Kerze an den Adventskränzen war angezündet und es war kalt geworden. Leonard musste in die Stadt ein paar Besorgungen machen. Mitten in der Stadt sah er einen der Weihnachtstrucks, umringt von Menschen. Es zog ihn weiter in ein Kaufhaus. Mitten in der Weihnachtsabteilung, zwischen kitschiger Weihnachtsdekoration, Keksen und singenden Schneemännern, war eine lange Schlange. Tatsächlich standen die Menschen hier an, um sich beim Weihnachtsmann etwas wünschen zu können. Der Weihnachtsmann. Wo kommt er eigentlich her und was hat er mit dem Christkind zu tun? Leonard fand darauf keine Antwort.

Wo er schon unterwegs war, hatte er sich vorgenommen sich direkt um Weihnachtsgeschenke zu kümmern. Eigentlich hatte er noch nicht so richtig viele Ideen. „Für manche Menschen ist es so einfach Geschenke zu finden“, dachte er sich. Weil man die Menschen gut kennt und man einfach genau weiß, womit man Ihnen eine Freude machen kann. Für einen Freund den Küchenhelfer von dem er so oft schon gesprochen hatte. Für die Freundin vielleicht eine neue Handtasche oder Schmuck, der glitzert. Bei anderen Menschen fällt es dann schon schwerer – obwohl man sie gut kennt.
Auf dem Rückweg schlenderte er noch über den Weihnachtsmarkt. Es gab viele kleine Buden, jeder Händler bot etwas anderes feil. Es roch lecker nach Reibekuchen, Crêpes, Glühwein und Gewürzen. Weihnachtsstimmung keimte langsam in ihm auf.

Zu Hause angekommen hatte Leonard einige schöne Geschenke gekauft und tolle Ideen bekommen. Er hoffte, alle Geschenke gut gewählt zu haben und den lieben beschenkten Menschen damit eine richtige Freude machen zu können. Er freute sich auf die lächelnden Gesichter, auf die Freude in den Augen, wenn die Freunde die Geschenke auspacken. Leider gelingt das nicht immer. Von Tante Hildegard hatte Leonard letztes Jahr zum gefühlten hundertsten Mal Socken geschenkt bekommen, dazu auch noch die falsche Größe und eine absolut hässliche Farbe. Na ja, man kann ja leider nicht immer richtig liegen. Und es war trotzdem toll, dass sie an ihn gedacht hatte und ihm eine Freude machen wollte. Das vergisst man leider immer viel zu schnell.

Aber nun dachte er an all die vielen Menschen, die er kannte, mochte und nicht jedem eine Kleinigkeit kaufen konnte. Manche wohnten weit weg, andere sah er nur noch selten. Man lebt sich viel zu schnell auseinander. Manche Menschen mag man super gerne, nimmt sich aber keine Zeit für sie. Dabei hätte man es so einfach ändern können. Leider hat er die Erfahrung gemacht, dass man das manchmal erst merkt, wenn der Mensch nicht mehr auf dieser Welt ist. Deshalb wollte er seinen Freunden ein besonderes Geschenk machen – er bastelte für sie einen Gutschein. „Eigentlich das wertvollste Geschenk“, dachte er, während er bastelte. Fast wie bei den drei Weisen aus dem Morgenland. Natürlich hatten Sie wertvolle Geschenke dabei. Aber die Reise, auf die sie sich gemacht haben – der Weg, die Zeit… Ein unglaubliches Geschenk. Diebstahlsicher, unbeweglich und es bleibt für immer – in den Gedanken der Menschen. Kostenlos, aber ganz sicher nicht umsonst.
Nachdenklich und stolz betrachtete er sein Werk als er fertig war.

„Gutschein für Zeit mit mir. Dein Leonard“

(c) 2010 Manuel Simon

Ich wünsche ein ruhiges, gesegnetes und erholsames Weihnachtsfest sowie einen guten Übergang in ein tolles neues Jahr 2011!

Creative Commons Lizenzvertrag
Von der Freude am Schenken von Manuel Simon steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

 

IIS6: Migrieren einer ASP.NET Anwendung von .NET 2.0 auf 4.0

6. November 2010, geschrieben von modi Kein Kommentar »

Beim migrieren einer ASP.NET Anwendung auf einem IIS 6 von 2.0 auf 4.0 lief meine Applikation nach der Umstellung im IIS Manager von 2.0 auf 4.0 auf den Fehler 404 Not found, Substatus 2.

Dieser Fehler weist darauf hin, dass eine Webdiensterweiterung nicht installiert ist. In meinem Fall war die ISAPI-DLL von .NET 4.0 im IIS nicht aktiviert.


C:\WINDOWS\system32>iisext.vbs /ListFile
Verbindung mit dem Server wird hergestellt...Fertig.

Status / Erweiterungspfad
-------------------------
1 C:\WINDOWS\system32\inetsrv\httpodbc.dll
1 C:\WINDOWS\system32\inetsrv\ssinc.dll
1 C:\WINDOWS\system32\inetsrv\asp.dll
0 *.exe
1 C:\WINDOWS\system32\inetsrv\httpext.dll
0 *.dll
1 C:\WINDOWS\Microsoft.NET\Framework64\v2.0.50727\aspnet_isapi.dll
0 C:\WINDOWS\Microsoft.NET\Framework64\v4.0.30319\aspnet_isapi.dll

Die aspnet_isapi.dll ist im Status 0, somit nicht aktiviert und meine ASP.NET Anwendung kann somit nicht geladen werden.

Mit folgendem Befehl kann die Datei aktiviert werden:
C:\WINDOWS\system32>iisext.vbs /EnFile c:\windows\microsoft.net\framework64\v4.0.30319\aspnet_isapi.dll

Danach ist die Datei aktiv und die Anwendung läuft wie gewohnt.

Details findet man in der Microsoft Knowledge Base:

 

TortoiseSVN, Total Commander und Windows (7) 64bit

, geschrieben von modi Ein Kommentar »

TortoiseSVN ist ein wunderbares Tool, um seinen Quelltext in einem SVN Repository zu verwalten. Unter Windows 7 64bit möchte man natürlich die 64bit Version benutzen. Diese war aber erst nach einer kompletten Deinstallation und Neuinstallation im Windows-Explorer vorhanden.

Da ich gerne auch den Total Commander benutze, um Dateien zu kopieren, möchte ich auch hier gerne TortoiseSVN im Context-Menü haben. Dafür muss man allerdings die 32bit Version von TortoiseSVN parallel installieren. Der Total Commander ist eine 32bit Applikation und hat somit auch das 32bit Context-Menü.

Also, lerne: Unter Windows 64bit TortoiseSVN als 32bit und 64bit Version installieren!

 

Postfix: Remove many mails from the queue by content

25. Oktober 2010, geschrieben von modi Kein Kommentar »

Today I’ve had around 20.000 E-Mails in my queue since one of my customers seems to have a trojan / open relay problem with his Exchange Server.
So, as soon as I recognized the problem, I shut down all of my postfix services via

/etc/init.d/postfix stop.

The next problem is to get rid of all the mails from one system, leaving the mails from other users in the queue. You can do this with the following command, run in /var/spool/postfix/active

for x in `grep -r -l 'pattern' . | cut -d "/" -f 2`; do echo "postsuper -d $x"; done

Basically, this command uses grep to find the specified pattern. Since grep gives back the filename like “./EDCA221601B2″, you have to run it through “cut” to remove the trailing dot and slash. All the Mails containig our pattern will then be deleted by postsuper -d. After deleting, only 40 mails remained in my queue and everything seems to be fine again.
Don’t forget to remove the echo from the bash command – or no mails will be deleted at all ;-)

 

Visio 2010: Datenmodell nach MS SQL übernehmen

19. Oktober 2010, geschrieben von modi Kein Kommentar »

Visio bietet sich als Microsoft Tool an, um damit Datenbanken zu modellieren. Auf Microsoft SQL Server (MSSQL) oder Access zugeschnitten können Tabellen, Beziehungen, Trigger uvm. damit visualisiert werden.
Visio bietet von Haus aus die Möglichkeit, Datenbanken über eine reverse Engineering Funktion zu visualisieren.

Wie aber steht es um den Weg, ein Datenmodell aus Visio in MS SQL zu übernehmen?

Dieser Weg stand bis Visio 2003 Enterprise Architect über “Datenbank -> Generieren” zur Verfügung. Aber auch für Visio 2010 gibt es die Möglichkeit, eine SQL Datenbank anhand eines Visio Sheets zu generieren. Dabei hilft das Tool “Visio Forward Engineer“. Dieses Add-In bietet Ihnen die Möglichkeit, das Datenmodell zu validieren und anschließend in ein SQL-Skript zu exportieren.

Ausführliche Informationen erhalten Sie bei SQLBlog.com

Die Version 1.1 steht seit heute zum Download zur Verfügung (Ankündigung im SQLBlog).

 

Extbase & FLUID cheat sheet

15. April 2010, geschrieben von modi Kein Kommentar »

During Extbase development – were you ever stuck at the point, you didn’t exactly knew the syntax of what you wanted to code in Extbase? Of course, you always found it after a short while, spying on another file…

To avoid this, Patrick Lobacher of typofaktum has created an Extbase Cheat Sheet. Get it here!

It lists all relevant API of Extbase and Fluid on two A4 sheets. Print, laminate, be happy :-)

 

Help! My values in Extbase are not written to the database!

, geschrieben von modi Ein Kommentar »

Mhm. Perfectly. You’ve added a new attribute and the corresponding functions to one of your domain models, you’ve added it in ext_tables.sql, you updated your database, in case of fe_users you updated the mapping for your new object… And still it does not get written to the database?

Seems like you’ve forgotten to update TCA.php or ext_tables.php as well, stupid! ;-)

Hey, hooray… Suddenly it works! Curios, eh?
(Maybe you have to clean your cache as well…)

 

Extbase: Getting help!?

14. April 2010, geschrieben von modi Kein Kommentar »

Hello Folks. Since I’ve been using Extbase for a short while now, I want to share my knowledge with you, where you can get help with Extbase.

doc_extbase
In the TYPO3v4 MVC Subversion system you can find the extension doc_extbase. Simply grab this with your favourite SVN client (on Windows I use TortoiseSVN, on Linux I use svn from shell) and enjoy. You can access the API documentation with your browser. For reading the XML DocBook documentation I use XMLMind XML Editor. For creating documents related to Open Source it’s free of charge (Personal Edition).

There’s also a nightly version of the XML documentation as PDF and the APIs on http://extbase.foertel.com/doc/.

TYPO3 Mailinglist / Newsserver
There’s a MVC Mailinglist on the official TYPO3 Site. I prefer reading and posting via the provided newsgroups. There you can find good support for your questions – maybe Jochen Rau or Sebastian Kurfürst may answer to them ;-) . Follow me to more information about the newsgroups.

blog_example
The blog_example extension shows you a lot of the power of Extbase. Maybe there you can find a example of how to solve your problem? ;-)

Blogs
There are some good blogs out there to help you:

Look at the code!
Hey, Extbase is written in PHP which you can view with your favourite text reader. So – if you’ve got a question, why don’t you simply have a look at the Extbase or FLUID source code?

Google
You may also try to google – but I’ve not often found very useful resources…

Conclusion
Extbase is worth a try. My favourite sources for help are the official documentation and the newsgroups. If you have a question not already answerd – ask. They didn’t even bite me, so I guess they won’t bite you either ;-)